Innovation

Curiosity killed the cat but satisfaction brought it back

Seit mei­ner Kind­heit lie­be ich es Fra­gen zu stel­len, auch wenn sich oft kei­ne zufrie­den­stel­len­den Ant­wor­ten fin­den. Wis­sen­schaft­ler haben her­aus­ge­fun­den, dass gera­de Kin­der im Alter von 4–6 neu­gie­rig sind und vie­le Fra­gen stel­len. Lei­der nimmt die­ses mit dem Alter rapi­de ab. Da drängt sich die Fra­ge nach dem “War­um” auf.

Liegt es an unse­rem Schul­sys­tem? Was kön­nen Eltern dazu bei­tra­gen? Gibt es eine Mög­lich­keit Neu­gier zu för­dern? Und war­um soll­ten wir über­haupt wei­ter Fra­gen stel­len wol­len? Sind wir zu alt um neu­gie­rig zu sein oder wis­sen wir etwa schon alles? Das Eng­li­sche Sprich­wort “curio­si­ty kil­led the cat but satis­fac­tion brought it back…” will uns dar­an erin­nern, wie zufrie­den man ist, wenn man sei­ner Neu­gier frei­en Lauf lässt und wie­viel Neu­es man damit ent­de­cken kann.

Die Kunst Fra­gen zu stel­len und neu­gie­rig zu blei­ben, ist mei­ner Mei­nung nach ein wesent­li­cher Bestand­teil für Inno­va­ti­on und Ent­wick­lung. Wer fragt, gibt sich mit dem “Vor­han­de­nen” nicht zufrie­den und stellt ab und dann auch “Auto­ri­tät” in Fra­ge.

Betrach­tet man die Geschich­te der Sofort­bild­ka­me­ra, führt dies zurück zu der simp­len Fra­gen eines klei­nen Mäd­chens: “War­um kann ich das Bild nicht sofort sehen?” Doch war­um trau­en wir uns nicht die Fra­gen zu stel­len, die in unse­ren Kopf her­um­geis­tern? Die­se Fra­ge hat mich dazu inspi­riert, die­sen Bei­trag zu schrei­ben und damit eine Mög­lich­keit zu eröff­nen, Fra­gen stel­len zu kön­nen, ohne eine Ant­wort zu erwar­ten.

Wel­che Fra­gen beschäf­ti­gen Sie und fin­den Sie immer eine pas­sen­de Ant­wort?

Ich freue mich dar­auf, mit Ihnen mei­ne Fra­gen zu tei­len. Aber vor allem bin auch auf Ihre Fra­gen und viel­leicht die eine oder ande­re Geschich­te gespannt.

Das hat mich vor kurzem neugierig gemacht:

Wäh­rend mei­ner letz­ten Rei­se in Schwe­den unter­hielt ich mich mit einem guten Freund über das The­ma Wer­te. Für die Unter­neh­mens­kul­tur sind die­se uner­läss­lich, aber auch schwie­rig zu eta­blie­ren. Ich habe mich nach den Wer­ten in sei­nem Unter­neh­men erkun­digt und muss­te fest­stel­len, dass sei­ne Wer­te für mich kei­ne “rich­ti­gen” dar­stell­ten: Ich bin der Mei­nung, dass man Wer­te grund­sätz­lich tei­len kön­nen muss. Der “Wert” gibt Dir und mir etwas Posi­ti­ves, wor­an wir uns hal­ten und daher kann er als “Leit­fa­den” zur Zusam­men­ar­beit die­nen. Denn eine Gemein­schaft hält nur dann zusam­men, wenn alle etwas Posi­ti­ves erfah­ren.

Die Ver­wir­rung war groß und dann stell­te er die für mich ent­schei­den­de Fra­ge: Was sind Wer­te? Die Suche nach einer Ant­wort ist nicht ein­fach. Wol­len Sie einen Ver­such wagen?

Hier ein paar Bei­spie­le (exter­ne Links):

Ich habe kei­ne schlüs­si­ge Ant­wort gefun­den. Für mich ist dies wie­der eine Fra­ge ohne eine ein­deu­ti­ge Ant­wort – und des­halb auch so inter­es­sant. Vor allem führt sie mich zu noch mehr Fra­gen.

  • Wel­chen Wert haben Wer­te?
  • Brau­chen wir tat­säch­lich Wer­te?
  • Wenn ja, wie sehen die­se aus?
  • Wie ent­ste­hen Wer­te­sys­te­me?

Was sind Wer­te für Sie? Und haben Sie auch eine Fra­ge, die Ihnen auf der Zun­ge liegt?

Tei­len Sie sie doch mit mir oder uns!

Blei­ben Sie neu­gie­rig!

Bild­quel­len:

  • curiosity_neugier: B‑PRV