Wel­che Rol­len gibt es im Pro­zess­ma­nage­ment? Eine Fra­ge, die Sie sich wahr­schein­lich bereits gestellt haben. Denn irgend­wann kommt der Moment, in dem Sie sich mit der Auf­nah­me von IST- oder SOL­L/­TO-BE-Pro­zes­sen oder mit Pro­zess­ma­nage­ment befas­sen. Sei es, um eine Soft­ware ein­zu­füh­ren, Pro­zes­se zu opti­mie­ren oder auf­grund Ihrer Trans­for­ma­ti­ons­pro­jek­te. Das führt auto­ma­tisch zur Fra­ge: Wer über­nimmt wel­che Prozessmanagement-Aufgaben?

Daher möch­te ich Ihnen in die­sem Bei­trag eine Über­sicht der ver­schie­de­nen Rol­len im Pro­zess­ma­nage­ment vor­stel­len. Außer­dem wer­de ich Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie mit typi­schen Her­aus­for­de­run­gen wäh­rend der Rol­len­defi­ni­tio­nen umge­hen können.

Übersicht der Rollen im Prozessmanagement

Las­sen Sie uns zunächst einen Blick auf die wich­tigs­ten Rol­len im Pro­zess­ma­nage­ment werfen.

  • Chief Pro­cess Offi­cer (CPO)
  • Pro­cess Owner / Prozessverantwortlicher
  • Pro­zess­ma­na­ger
  • Pro­zess­ma­nage­ment Bera­ter (oder Coach)
  • Pro­zess­be­tei­lig­te
  • Pro­zess­con­trol­ler
  • Pro­zess­au­di­tor
  • Pro­zess­op­ti­mie­rer (situa­tiv)
  • Pro­zess­mo­del­lie­rer (kon­text­be­zo­gen)
  • Pro­zess­ar­chi­tekt (kon­text­be­zo­gen)
  • Pro­zess­exper­te (situa­tiv)
  • Busi­ness Pro­cess Ana­lyst / Geschäfts­pro­zess­ana­lyst (kon­text­be­zo­gen)
Rollen im Prozessmanagement

Chief Process Officer (CPO) / Leitung Prozessmanagement

Der Chief Pro­cess Offi­cer (CPO) über­nimmt die Haupt­ver­ant­wor­tung und Füh­rung für die Unter­neh­mens­pro­zes­se und ist eine stra­te­gi­sche Rol­le. Die­se Rol­le wird auf höchs­ter Füh­rungs­ebe­ne ein­ge­setzt, um eine pro­zess­ori­en­tier­te Denk­wei­se im Unter­neh­men zu verankern.

Sie ist dafür ver­ant­wort­lich, die gewünsch­te Pro­zess­ori­en­tie­rung und den Pro­zess­ge­dan­ken im Unter­neh­men zu eta­blie­ren. Die CPO-Rol­le bestimmt, wel­che Metho­den am bes­ten ein­ge­setzt wer­den, und legt damit die Stan­dards fest. Das kann vom Unter­neh­mens­be­reich aus gele­gent­lich auch unter­schied­lich sein, aber übli­cher­wei­se wer­den hier grund­le­gen­de Arbeits­wei­sen fest­ge­legt. Die­se Rol­le ist auch unter Lei­tung BPM-Cen­ter of Excel­lence oder Busi­ness Pro­zess­ma­nage­ment Office (BPO) bekannt.

Haupt­auf­ga­ben des Chief Pro­cess Officers

  • Pro­zess­ma­nage­ment-Stra­te­gie bestim­men (unter Berück­sich­ti­gung der Unter­neh­mens­stra­te­gie und ‑kul­tur)
  • Pro­zess­ma­nage­ment-Zie­le definieren
  • Stra­te­gi­sche Pro­zess­kenn­zah­len festlegen
  • Metho­den und Tools auswählen
  • Pro­zess­mo­dell festlegen
  • Chan­ge-Manage­ment gestal­ten und begleiten
  • BPO (Busi­ness Pro­zess­ma­nage­ment Office) leiten
  • Mit­ar­bei­ten­de in den unter­schied­li­chen Pro­zess­ma­nage­ment­rol­len unterstützen
  • Pro­zess­or­ga­ni­sa­ti­on weiterentwickeln
  • Den Pro­zess­ge­dan­ken verankern

Prozess Owner / Prozessverantwortlicher

Der Pro­zess Owner, auch Pro­zess­eig­ner oder –ver­ant­wort­li­cher, ist für die Umset­zung und Über­wa­chung der Pro­zess­stra­te­gie ver­ant­wort­lich. Dazu gehö­ren die Pla­nung und Sicher­stel­lung der Pro­zess­ef­fi­zi­enz. Dies geschieht durch die Ein­hal­tung der Richt­li­ni­en, die im Busi­ness Pro­cess Office oder vom CPO fest­ge­legt wurden.

Sie ist die bekann­tes­te Rol­le und wird fälsch­li­cher­wei­se oft als Syn­onym für alle Pro­zess­auf­ga­ben in Unter­neh­men genutzt. Falls Sie die­sen Begriff auch nut­zen, gren­zen Sie sich klar ab.

Haupt­auf­ga­ben des Pro­zess Owners

  • Stra­te­gi­sches Moni­to­ring der Prozesse
  • Vor­an­trei­ben von Prozessverbesserung
  • Inte­gra­ti­on von den ver­schie­de­nen Stakeholdern/Verantwortlichen
  • Pla­nung, Kon­trol­le und Inte­gra­ti­on der ver­schie­de­nen Pro­jek­te, Auf­ga­ben, Maß­nah­men, Abteilungen
  • Res­sour­cen­ma­nage­ment (pla­nen, über­wa­chen und budgetieren)
  • Model­lie­rung der Pro­zes­se (fit for purpose)
  • Doku­men­ta­ti­on der Prozesse
  • Ggf. Über­wa­chung von Audits

TIPP: Ler­nen Sie, Rol­len von Stel­len­be­schrei­bun­gen zu unter­schei­den. Ein Mit­ar­bei­ten­der hat eine Stel­len­be­schrei­bung, kann aber unter­schied­li­che Rol­len ein­neh­men, z. B. als Pla­ner und als Pro­cess Owner für Ser­vice- oder Field-Ser­vice-Pro­zes­se. Auch wenn ein Mit­ar­bei­ten­der zu 100 % alle Pro­zess­be­lan­ge betreut, soll­ten in der Stel­len­be­schrei­bung den­noch die unter­schied­li­chen Pro­zess­rol­len klar benannt wer­den, etwa Pro­cess Owner und Prozessmanager.

Prozessmanager

Der Pro­zess­ma­na­ger ist für die Umset­zung der Pro­zes­se ver­ant­wort­lich. Er stellt sicher, dass die Richt­li­ni­en, Maß­nah­men und Ver­bes­se­run­gen im Unter­neh­men umge­setzt werden.

Haupt­auf­ga­ben des Prozessmanagers

  • Moni­to­ring der ope­ra­ti­ven Umsetzung
  • Ope­ra­ti­ve Ein­füh­rung von Pro­zess­än­de­run­gen und Maßnahmen
  • Model­lie­rung der Pro­zes­se in Zusam­men­ar­beit mit dem Pro­zess Owner
  • Doku­men­ta­ti­on der Pro­zes­se in Zusam­men­ar­beit mit dem Pro­zess Owner
  • Schu­lung und Trai­ning von Pro­zes­s­teil­neh­mern oder Mitarbeitenden
  • Ggf. Sicher­stel­lung des Qualitätsmanagements

Prozessmanagement Berater oder Coach

Der Pro­zess­ma­nage­ment­be­ra­ter oder Pro­zess­be­ra­ter ist meist ein unab­hän­gi­ger Bera­ter, der bei der Ein­füh­rung des Pro­zess­ma­nage­ments oder gro­ßen Ver­än­de­rungs­maß­nah­men sowie Trans­for­ma­ti­ons­pro­jek­ten zu Rate gezo­gen wird.

Er ver­fügt meist über hohe Metho­den­kom­pe­tenz und hat einen umfäng­li­chen Erfah­rungs­schatz in ver­schie­de­nen Pro­jekt­ar­ten. In vie­len Fäl­len über­nimmt er auch die in die­sem Bei­trag genann­ten Rollen.

Haupt­auf­ga­ben des Pro­zess­ma­nage­ment Beraters

  • Ermitt­lung von Pro­zess­schwach­stel­len und Erar­bei­tung von Lösungen
  • Fest­le­gung und Umset­zung von BPM-Methoden
  • Pro­zess­ana­ly­se und Prozessmodellierung
  • Defi­ni­ti­on von glo­ba­len Prozessstandards
  • Unter­stüt­zung bei der Umset­zung von Prozessstandards
  • Unter­stüt­zung und Coa­ching der Mit­ar­bei­ten­den in den ver­schie­de­nen Prozessrollen

Prozessbeteiligte

Die Pro­zess­be­tei­lig­ten set­zen die Pro­zes­se ope­ra­tiv um. Um die Zie­le im Pro­zess­ma­nage­ment zu errei­chen, emp­fiehlt es sich, dass die Pro­zess­be­tei­lig­ten ein Grund­ver­ständ­nis vom Pro­zess­ma­nage­ment erlan­gen. Des Wei­te­ren soll­ten sie mit den ver­schie­de­nen Anfor­de­run­gen, aber auch Her­aus­for­de­run­gen im täg­li­chen „Doing‟ ver­traut sein. Daher eig­nen sich Mit­ar­bei­ten­de aus dem ope­ra­ti­ven Geschäft beson­ders gut für die­se Rol­le. Sie sind die Fach­ex­per­ten bzw. Prozessexperten.

Haupt­auf­ga­ben des Prozessbeteiligten

  • Pro­zess­an­for­de­rung auf­neh­men (Kun­den­an­for­de­rung und inter­ne Anforderungen)
  • Pro­zess­ver­bes­se­rung vor­schla­gen und umsetzen
  • Unter­stüt­zung bei Erzie­lung der gewünsch­ten Prozessleistung
  • Pro­zes­se aktiv umsetzen
  • Mit­ge­stal­tung bei der Soll-Pro­zess-Defi­ni­ti­on (To-be-Pro­zes­se)

Prozesscontroller

Der Pro­zess­con­trol­ler hilft, die Pro­zess­ma­nage­m­ent­zie­le zu steu­ern und die ope­ra­ti­ve Umset­zung zu unter­stüt­zen. Außer­dem ist er maß­geb­lich für die Über­wa­chung der Effek­ti­vi­tät der Pro­zess­ver­bes­se­rungs­maß­nah­men verantwortlich.

Haupt­auf­ga­ben des Prozesscontrollers:

  • Sicher­stel­lung der Ein­hal­tung der Pro­zess­zie­le und Anfor­de­run­gen aus dem Prozessmanagement
  • Defi­ni­ti­on der Prozesskennzahlen
  • Erstel­len von Pro­zess­kenn­zah­len-Report­ing bzw. Dashboard
  • Ana­ly­se des Fort­schritts und der Aus­wir­kun­gen der Prozessverbesserung

Prozessauditor

Der Pro­zess­au­di­tor ist für die Bewer­tung und die regel­mä­ßi­ge Über­wa­chung der Pro­zes­se ver­ant­wort­lich. Er ist maß­geb­lich für die Durch­füh­rung von inter­nen und exter­nen Audits ver­ant­wort­lich und trägt wesent­lich zur Ein­hal­tung von Pro­zess­aus­füh­run­gen bei.

Haupt­auf­ga­ben des Prozessauditors:

  • Über­prü­fung der Pro­zess­do­ku­men­ta­ti­on (Pro­zess­be­schrei­bun­gen und Verfahrensanweisungen)
  • Durch­füh­rung und Beglei­tung von Audits
  • Erstel­lung der Auditberichte
  • Sicher­stel­lung der Ein­hal­tung von Regeln und Compliance-Anforderungen
  • Ana­ly­se und Erken­nung von Pro­zess­schwach­stel­len oder Mustern
  • Bewer­tung von Stär­ken und Schwä­chen im Pro­zess bzw. Prozessausführung

Prozessoptimierer

Der Pro­zess­op­ti­mie­rer trägt meist eine situa­ti­ve Rol­le. Die Auf­ga­ben des Pro­zess­op­ti­mie­rers umfas­sen die Pro­zess­ana­ly­se und die Fest­le­gung von Pro­zess­ver­bes­se­run­gen. Meist sind es Fach­ex­per­ten mit lang­jäh­ri­ger Erfah­rung in bestimm­ten Auf­ga­ben, Berei­chen wie Lean oder Agi­le oder Branchen.

Prozessmodellierer

Pro­zess­mo­del­lie­rer sind für die Doku­men­ta­ti­on und gra­fi­sche Auf­be­rei­tung der Pro­zes­se ver­ant­wort­lich. Es ist eine kon­text­be­zo­ge­ne Rol­le. Sie erfor­dert oft tech­ni­sches Know-how oder Erfah­rung mit Stan­dards für Pro­zess­mo­del­lie­rung (z. B. BPMN). Außer­dem erfor­dert sie meist Erfah­rung mit den ver­schie­de­nen BPM-Tools (Busi­ness Pro­cess Manage­ment Tools: z. B. SAP Signa­vio). Theo­re­tisch kön­nen Sie aber auch Excel, Word oder sogar Post-its nut­zen, falls kein Sys­tem vor­han­den ist.

Prozessarchitekt

Der Pro­zess­ar­chi­tekt ist für die Pro­zess­ar­chi­tek­tur inner­halb eines Bereichs ver­ant­wort­lich und ist eine kon­text­be­zo­ge­ne Rol­le (ITIL Best Prac­ti­ce). Sie ist meist im tech­ni­schen Kon­text zu fin­den, kann aber auch als Busi­ness-Rol­le defi­niert wer­den. Pro­zess­ar­chi­tek­ten fokus­sie­ren sich auf die Ver­wal­tung der Pro­zess­leis­tung oder stim­men die tech­ni­schen Anfor­de­run­gen für Sys­tem­lö­sun­gen ab. Sie sind für die naht­lo­se Inte­gra­ti­on der Sys­te­me oder Pro­zes­se verantwortlich.

Prozessexperte

Der Pro­zess­exper­te ist im Grun­de die Bezeich­nung für die Pro­zess­be­tei­lig­ten, aber situa­tiv bezo­gen, z. B. bei der Ein­füh­rung von neu­en Sys­te­men. Er bringt Detail­wis­sen zu den jewei­li­gen Pro­jek­ten mit und wird im ope­ra­ti­ven Geschäft mit der Aus­füh­rung mit dem ent­spre­chen­den Teil­pro­zess betraut. Manch­mal ver­sucht die Abtei­lung für Pro­jek­te, nur eine Per­son zu bestim­men. Das ist jedoch meist kei­ne gute Lösung, da häu­fig das not­wen­di­ge Detail­wis­sen fehlt – ein Man­gel, der oft erst nach der Umset­zung deut­lich wird.

Business Process Analyst / Geschäftsprozessanalyst

Der Busi­ness Pro­cess Ana­lyst ist eine eher tech­ni­sche und kon­text­be­zo­ge­ne Rol­le. Sie ist für das Anfor­de­rungs­ma­nage­ment ver­ant­wort­lich. Die Auf­ga­be des BPA ist die Iden­ti­fi­ka­ti­on von Anfor­de­run­gen sowie die For­mu­lie­rung und Prio­ri­sie­rung der Anfor­de­run­gen / tech­ni­schen requi­re­ments. Außer­dem beglei­tet der Geschäfts­pro­zess­ana­lyst die tech­ni­sche Umsetzung.

Herausforderungen bei der Auswahl und Definition von Prozessrollen

  • Know-how/­Fach­wis­sen fehlt
  • Unkla­re Zustän­dig­kei­ten und Verantwortlichkeiten
  • Kei­ne kla­ren Abgrenzungen
  • Feh­len­de ana­ly­ti­sche Kompetenzen
  • Erfah­run­gen mit Prozessmanagement
  • Feh­len­de Unter­stüt­zung aus der Orga­ni­sa­ti­on und/oder dem Management

Quick-Wins: Das kann Ihnen dabei helfen

  • Grenzen Sie Projektrollen von Prozessmanagement-Office-Rollen ab.

    In dem Moment, in dem die Fra­ge nach den Rol­len im Pro­zess­ma­nage­ment auf­taucht, müs­sen Sie eine Abgren­zung vor­neh­men. Möch­ten Sie die Rol­len im Zusam­men­hang eines Pro­jek­tes beant­wor­ten oder möch­ten Sie zen­tra­le Rol­len defi­nie­ren, die nach dem Pro­jekt wei­ter­hin Bestand haben sol­len? Falls Sie ein zen­tra­les Pro­zess­ma­nage­ment ein­füh­ren, benö­ti­gen Sie wei­ter­hin ein Kon­zept für die ver­schie­de­nen Rol­len. In Pro­jek­ten gibt es auch situa­ti­ve und kon­text­be­zo­ge­ne Rollen.

    Bei­spiel der Pro­jekt­ma­nage­ment­rol­len im Pro­jekt vs. zen­tra­les Prozessmanagement
    Hier ein kon­kre­tes Bei­spiel anhand der Auf­nah­me von Prozessen.

    • In Pro­jek­ten ist die IST- und SOLL-Auf­nah­me der Pro­zes­se tem­po­rär. Nach Been­di­gung wer­den die­se übli­cher­wei­se nicht mehr aktua­li­siert und wer­den mit in der Pro­jekt­do­ku­men­ta­ti­on abgelegt.
    • Im zen­tra­len Pro­zess­ma­nage­ment sind die IST- und SOLL-Auf­nah­me nicht tem­po­rär. Übli­cher­wei­se ist das Ziel, die­se aktu­ell zu hal­ten bzw. regel­mä­ßig zu über­prü­fen. Die Grün­de hier­für kön­nen zum Bei­spiel das Qua­li­täts­ma­nage­ment und des­sen Zer­ti­fi­zie­rung sein oder Sie benö­ti­gen lau­fend aktu­el­le Pro­zess­dar­stel­lun­gen wegen anhal­ten­der Trans­for­ma­ti­ons­pro­jek­te etc.

    Es ist wich­tig, dass Sie die­sen Punkt vor­ab klä­ren, damit die Ver­ant­wort­li­chen wis­sen, wie sie mit den Ergeb­nis­sen umge­hen sol­len. Es hilft auch, eine kla­re Abgren­zung der Auf­ga­ben zu defi­nie­ren, und wird Ihnen auch bei der Auf­tei­lung der Ver­ant­wort­lich­kei­ten weiterhelfen.

  • Rollenbeschreibungen

    Rol­len­be­schrei­bun­gen hel­fen gene­rell, die Zustän­dig­kei­ten und Auf­ga­ben genau­er zu defi­nie­ren. Und so ver­mei­den Sie, dass zu viel oder zu wenig in die Rol­le inter­pre­tiert wird. Nut­zen Sie das Grund­ge­rüst aus die­sem Bei­trag und erwei­tern Sie es nach Bedarf. Ach­ten Sie aber dar­auf, dass die Abgren­zung nicht so sehr verwässert.

  • Rollenkonzept

    Erstel­len Sie ein Rol­len­kon­zept und kom­mu­ni­zie­ren Sie dieses.

  • RACI-Matrix

    Erstel­len Sie RACI-Matrix für die Rol­len (hilft bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Abgren­zung von Verantwortlichkeiten).

  • Management-Team mitnehmen

    Neh­men Sie Ihr Manage­ment-Team an Bord.

    • War­um brau­chen Sie das Pro­zess­ma­nage­ment oder die Rolle?
    • Nen­nen Sie kon­kre­te Pro­blem­stel­lun­gen bzw. Bei­spie­le, in denen Pro­zess­ma­nage­ment hät­te hel­fen können.
    • Erstel­len Sie ein Kon­zept und einen Plan.

Fazit

Es gibt eine Viel­zahl von Rol­len im Pro­zess­ma­nage­ment. Sie benö­ti­gen nicht alle Rol­len, aber Sie soll­ten sich über die Auf­ga­ben und Ver­ant­wort­lich­kei­ten der ein­zel­nen Pro­zess­rol­len im Kla­ren sein. Die Abgren­zung bei­der The­men ist wich­tig. Erstel­len Sie also am bes­ten Rol­len­be­schrei­bun­gen. Das hilft Ihnen, die ver­schie­de­nen Rol­len im Pro­zess­ma­nage­ment abzugrenzen.